Zum Zmittag Gschwellti mit Alpchäs: die Bergkartoffel aus dem Albulatal Hof lasorts dazu Alpkäse von Stephan Bohnenblust. Input: Mathias Stalder, Koordinator Initiative für Ernährungssouveränität und Samuel Spahn Bio-Bauer.

Tischgespräche mit Kleinbauern von Nah und Fern vom 7. - 15. September 2017. Kleinbauern und -produzenten sind die bedeutendsten Kulturträger für gutes, nachhaltig produziertes Essen. Der BachserMärt stellt im Rahmen von FOOD ZURICH'17 Kleinbauern von Nah und Fern vor. Besucher im Forum an der Langstrasse 195 erwartet eine Ausstellung von lokalen Produkten und die Gelegenheit, über neue Tendenzen der Ernährungsbranche zu reden, um im Bereich Ernährung an Souveränität zu gewinnen.

Telebasel Report - 17.05.2017
Drei Bauern verschwinden in der Schweiz - pro Tag! Von einst über 100‘000 Bauern ist gerade mal noch die Hälfte übrig geblieben. Drei Bauern aus der Region gehen nun in die Offensive und wollen mit Bio-Abonnementen zurück zu alter Stärke.
 
...anschauen
Die Ferme de la Touvière ist bei Genfer Musikliebhabern bekannt und beliebt: Hier fand während über 25 Jahren das Festival Amadeus statt. Der Hof liegt bei Carre d'Aval nahe bei Genf und zählt rund 50 ha, davon ist ein Teil Pachtland. Seit mehreren Generationen lebt hier die Familie Corthay. Ab 2014 hat der Hof indessen eine tief greifende Veränderung durchgemacht. Weil Sohn Mathias den Hof mit rund dreissig Jahren verlässt, beschliesst Alexis (der Vater), der das Rentenalter erreicht, mit grosser Offenheit, den Betrieb an eine Equipe von acht jungen Bewirtschaftern/ innen zu verpachten. Eine Übergabe, welche im Zeichen der Veränderung stattfindet.
Seit dem Kurs für solidarische Landwirtschaft anfang diesen Jahres, lässt uns der Gedanke nicht mehr los, dass Bern ein weiteres Projekt für solidarische Landwirtschaft gut gebrauchten könnte. Wir möchten unser Gemüse kennen, wir möchten fair produzieren, gemeinsam ernten und gemeinsam die Verantwortung für unsere Lebensmittel tragen. In Bern gibt es bereits das Radiesli und Soliterre, zwei Projekte basierend auf Vertragslandwirtschaft. Ein Projekt vom q-Hof befindet sich ebenfalls in den Startlöchern.
Mit dem Zusammenschluss von Bauern und Städtern produziert Basimilch wunderbare Bio-Milchprodukte unter besten Bedingungen für alle. Eine Landwirtschaft, die echt fair und nachhaltig ist! Nach der erfolgreichen Testphase brauchen wir dich, um das Projekt zum Blühen zu bringen! Denn wenn wir auf 2017 die Zahl der Käse-Abonnenten nicht verdoppeln können, droht dem Pionier-Projekt der Absturz.
VIDEO:
http://www.100-days.net/de/projekt/kaese-fuer-eine-schoene-welt/project
Die sich in Gründung befindende Uniterre-Sektion Bern besuchte am Samstag, 27. August die Solidarische Landwirtschaft « radiesli » in Worb. 
 
Ein Interview mit Tina Siegenthaler aktiv im Vorstand Loconomie, das den Lehrgang zur solidarischen Landwirtschaft anbietet und Mitbegründerin der Gemüsekooperative Ortoloco in Zürich.
 
Seit zwei Jahren arbeitet Uniterre im Auftrag der Stadt Nyon am Aufbau eines Vereins für regionale Vertragslandwirtschaft mit dem Namen Les Jardins de Nyon. Nachdem alle Bauernfamilien der Region an einen Informationsanlass eingeladen wurden, haben wir die konkrete Gründung des Vereins angepackt. Ein Jahr danach wurde das erste Gemüse geliefert. Gian Paulo Berta erzählt, was bisher alles getan wurde und welche Herausforderungen die junge Struktur noch meistern muss.
Im Kanton Aargau ist einen neuen Vertragslandwirtschatsprojekt entstanden
Entdecken Sie den Konzept SOLILA:
Die Mitglieder einer Vertragslandwirtschaft, auch solidarische Landwirtschaft oder CSA (community supported agriculture) genannt, schliessen gemeinschaftlich einen Genossenschaftsvertrag und werden wöchentlich, während eines Jahres, per ABO mit ernte frischen, biologisch produzierten Lebensmitteln zu Vorteilpreisen versorgt.
Eine Genossenschaft sucht neue Wege für Milchbauern. Diese verarbeiten die Milch selbst, statt sie für einen Spottpreis an die grossen Verarbeiter-Unternehmen zu liefern.

Foto: Reto Oeschger
Fabian Brandenberger und Anita Triaca im Käsekeller. Bald arbeiten sie für eine neuartige Milch-Kooperative.
Von Helene Arnet, Redaktorin Zürich, @tagesanzeiger, 01.07.2015
 
Fabian Brandenberger und Anita Triaca wollen ihre Milch nicht mehr für einen riesigen Konzern produzieren, der sie von einem anonymen Tanklastwagen abholen lässt.